Besorgte Bürger neben Neo Nazis.

Der Aufmarsch der Rassisten der Bürgerwehr auf dem Rathausplatz lief wohl etwas anders, als von den Veranstaltern geplant. Trotz bundesweiter Mobilisierungsversuche über „Pegida Deutschland“ fanden sich gerade mal 40 Teilnehmer auf der rechten Kundgebung ein. Der Veranstalter hatte noch vorhergesagt, dass die Bürgerwehr diesmal den Rathausplatz voll bekommen würde. Ziel knapp verfehlt. Wem die Rassisten was mitteilen wollten, blieb erneut ihr Geheimnis. Keine Reden, keine aussagekräftigen Plakate, keine Zuschauer. Der Rathausplatz ist um 19.00 Uhr halt etwas ruhiger. Ein großer Teil der Teilnehmer waren dann auch Mitglieder der Wilgida (PwD, Ebkeriege etc.), die sich kurzfristig entschlossen haben, sich doch wieder hinter der Bürgerwehr WHV zu verstecken. So bleibt den Rassisten in der Nachbetrachtung ihrer Veranstaltung auch nur, über die Gegendemonstranten herzuziehen, zu beleidigen, ausfallend zu werden. Der Frust muss tief sitzen, ob des erneuten eigenen Versagens. Mit der Kundgebung in F´groden und den bisherigen „Aufmärschen“ der Bürgerwehr WHV auf dem Rathausplatz gab es insgesamt 4 Veranstaltungen der Rassisten in den letzten Monaten. Zu keiner der Kundgebung kamen mehr als 40 Teilnehmer. Um die 20 davon sind rassistische Dauergäste der Wilgida. Inhaltsvoll und Laut war dagegen der Protest des Netzwerkes gegen Rechts. Rund 100 Antifaschisten hatten sich auf der Rambla versammelt, um ein Zeichen gegen Hass, Hetze und Rassismus zu setzen. In mehreren Redebeiträgen von DGB, SPD und Bündnis90/Die Grünen wurden Inhalte vermittelt und Positionen klar gemacht. In einer dunklen Ecke, leicht abseits der Kundgebung des Netzwerkes, hatten sich eine Handvoll Wilgidas versammelt. Diese zogen sich jedoch, unter Führung ihres Rudelchefs, schnell wieder zurück. Das Kräfteverhältnis passte ihnen wohl nicht so ganz. Rassismus hat keinen Platz in unserer Gesellschaft. Nazis und Rassisten, egal unter welcher Fahne sie laufen, werden in unserer Stadt keine Ruhe und kein Gehör finden. Die Teilnehmer der Netzwerkkundgebungen gingen anschliessend zu Rathaus um sich dort den Rassisten direkt entgegen zu stellen. Symbolisch wurde die bisher von der Bürgerwehr in Beschlag genommene Rathaustreppe besetzt. Zwischen 60 und 80 Teilnehmer der Netzwerkdemo machten lautstark ihre Positionen klar. Bunt, kreativ, friedlich und nachdrücklich wurden sich den Rassisten entgegengestellt. Wie lange die Bürgerwehr und die Wilgida (PwD, Ebkeriege, etc.) ihr schlechtes braunes Schauspiel noch weiter treiben wollen, werden wir beobachten. Freiräume werden sie von uns nicht bekommen. Unser Dank geht an alle Teilnehmer des antifaschistischen Protestes. Unsere Solidarität ist ein Waffe! Quelle: Stopp Rechts

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